Das Gute vorweg: Es ist möglich, Coverversionen, Remixe und Bearbeitungen über recordJet zu veröffentlichen.

Wo du jedoch die erforderlichen Rechte einholen musst, hängt davon ab, ob es sich tatsächlich um ein Cover oder um eine Bearbeitung handelt. Sobald man mehr als nur einige Akkorde an einem Musiktitel verändert, wird aus der Coverversion eine Bearbeitung und die Rechte können nicht bei der Verwertungsgesellschaft (z.B. GEMA) eingeholt werden, sondern müssen direkt beim Komponisten erworben werden.

Wir empfehlen dir, dich bei einem Anwalt zu informieren, ob du entsprechende Genehmigungen vom Urheber benötigst oder nicht. So kannst du sicher gehen, dass du keine Klage erhältst. Sobald du alle Formalitäten geklärt hast, kannst du mit der Veröffentlichung starten.

Ein kostenlos downloadbares und sehr informatives Buch zum Thema Urheberrecht gibt es bei der Bundeszentrale für politischer Bildung.

In jedem Fall solltest du bei der Veröffentlichung von Coverversionen und Remixen den Textdichter und Komponisten angeben. Der Name des Mixes (z.B. Skrillex Remix) sollte in dem Feld „Titelversion“ angegeben werden.

Achtung: Albumtitel dürfen nicht irreführen und mit den Namen von populären Interpreten spielen. Es dürfen keine Genre-Bezeichnungen, Songtexte oder Namen von Originalkünstlern als Album- oder Tracktitel verwendet werden.

Hier ein Beispiel:

Artist Name: Hey, I Just Met You

Albumtitel: Here’s My Number

Tracktitel: So Call Me Maybe

Die Covergrafik darf nicht irreführend sein: Es darf kein Künstler abgebildet oder genannt werden, der nicht am Release beteiligt ist.

Wichtig: Es ist nicht möglich Tributes (Soundalikes), Karaoke und Public Domain Content über recordJet zu verkaufen.

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